Videosystems zur Überwachung der Aufstellung von Windkraftanlagen auf hoher See.

2017 – Auftrag für LH-Camera zur Herstellung eines Videosystems zur Überwachung der Aufstellung von Windkraftanlagen auf hoher See.

Wir wurden von der Fa. GeoSea angesprochen, einem multinationalen Unternehmen, das sich auf Offshore-Bauvorhaben spezialisiert hat; und vereinbarten ein Treffen im Büro der Firma in Bremen. GeoSea steht vor der Aufgabe, beim Bau von Offshore-Windkraftanlagen die gefährlichen Situationen zu ver­meiden, die entstehen, wenn Mitarbeiter sich unter oder in unmittelbarer Nähe von großen Elementen aufhalten müssen, die von Kränen abgesenkt werden. Dafür hat GeoSea eine Lösung gefunden, aber es fehlen die Spezialisten, die für das Unternehmen ein für diese Zwecke geeignetes Videosystem entwickeln können.

LH-Camera stellt ein mobiles Videosystem her, bei dem zehn HD-Kameras mittels kräftigen Magneten in den Windkraftanlagenelementen angebracht werden, wenn diese vom Schiff auf die endgültige Position am Meeresboden herabgelassen werden.

Die Bilder werden drahtlos an einen mobilen Container geschickt, der an Deck des Schiffes als Kontrollraum dient. Hier kann der Operateur dann 10 Live-Videobilder aus dem Inneren der Windkraft­anlagen­elemente sehen. Die Bilder zeigen deutlich Werkzeuge und den Flansch, der die Elemente verbindet; damit kann der Operateur den Kran absolut präzise dirigieren, ohne dass sich die Monteure in der der Nähe der Module aufhalten müssen. So wird die Gefahr für die Monteure erheblich reduziert.

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Live-Unterwasservideoaufnahmen von der Fähre M/F Ærøsund

LH-Camera erhielt eine Anfrage von Projektleiter Lars Seidelin und von Associate Professor Magnus Walberg von der Universität Süddänemark, SDU, zur Entwicklung eines Videosystems, das Unterwasser­aufnahmen von einer versenkten Fähre live streamen und die Bilder an Land senden kann.

Es wurde eine Kooperation zwischen SDU und LH-Camera eingeleitet, wo zunächst die Bedürfnisse und Vorstellungen zum Zeigen von Live-Videoaufnahmen einer unter der Meeresoberfläche angebrachten Kamera dargestellt werden.

SDU stellte sich vor, dass eine bestimmte Anzahl von Unterwasserkameras und Unterwasserscheinwerfer auf der Fähre M/F Ærøsund montiert werden, die am 5. Oktober 2014 als künstliches Riff und Ausflugsziel für Taucher in Gewässern südlich der Insel Fünen versenkt wurde.

SDU entwickelte ein selbstversorgtes Floß mit Batterien, die mit Hilfe von fest angebrachten Photovoltaikelementen und einer Windkraftanlage aufgeladen werden. Dieses Floß wurde über der versenkten Fähre verankert.

LH-Camera wurde gebeten, ein robustes Videosystem zu liefern, das in einer rauen und aggressiven Umgebung auf dem verankerten Floß montiert werden, und von dort aus Live-Videoaufnahmen der Unterwasserkameras drahtlos über eine große Entfernung an Land transportieren kann. Darüber hinaus wurde gefordert, dass eine Reihe von Unterwasserscheinwerfern je nach Bedarf an- und ausgestellt werden können.

LH-Camera entwickelte ein entsprechendes Videosystem, und jetzt sind an der M/F Ærøsund drei Unterwasservideokameras mit Scheinwerfern installiert worden. Die stationären Kameras sind über Kabel mit dem fest verankerten Übertragungssystem, das die Livestreams über Wasser sendet, verbunden. Die Liveaufnahmen können auf der Website von SDU betrachtet werden.

 

Weitere Informationen

Galathea 3-Expedition

Peter Roepstorff, Professor im Bereich Proteinchemie an der Süddänischen Universität, und sein Forschungsteam haben im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt ”Fluoreszierende Proteine“ im Rahmen der Galathea 3 Expedition die Unterwasser-Videoausrüstung von LH Camera genutzt.

Inhalt des Forschungsprojektes war die Suche nach neuen, fluoreszierenden Proteinen im Meer. Die Videokamera war mit einem Filter ausgestattet, mit dessen Hilfe man bei Pflanzen und Tieren durch Bestrahlung mit ultraviolettem Licht feststellen konnte, ob diese fluoreszierend waren. Es stellte sich heraus, dass die Videokamera mit ihre großen Licht­em­pfindlichkeit gerade für diese Aufgabe hervorragend geeignet war.

Peter Roepsdorff und sein Team nahmen unterwegs mehrere Stunden Unterwasservideos von Tauchgängen bei den Salomon- und Jungferninseln mit der mobilen Festplatte auf, wo sie zu ihrer Überraschung eine riesige Menge an fluoreszierenden Organismen entdeckten.

 

Lesen Sie mehr über die Galathea 3 Expedition hier.

DTU Aqua

LH Camera hat Unterwasser-Videokameras an DTU Aqua geliefert, die u.a. im Rahmen von meeresbiologischen Ver­haltensuntersuchungen des Kabeljaus in der Nähe von Wracks in der Nordsee eingesetzt wurden.

DTU Aqua (früherer Name: Danmarks Fiskeriundersøgelser [Dänische Fischereiuntersuchungen]) ist ein Institut von Dänemarks Technischer Universität.

DTU Aqua befasst sich mit Forschung, Beratung, Ausbildung, Innovation und Vermittlung im Bereich nachhaltiger Nutzung der lebenden Ressourcen des Meeres und der Binnengewässer. Das Institut berät das dänische Ministerium für Ernährung und andere öffentliche Behörden, die Fischwirtschaft und internationale Kommissionen.

 

 

Wide Open Outdoor Film, Niels Vestergaard

LH Camera hat Unterwasser-Videokameras an einen der tüchtigsten Angelbuchverfasser und Fischfilmproduzenten in Dänemark geliefert, nämlich Niels Vestergaard vom Verlag Salar & Wide Open Outdoor Film. Niels Vestergaard ver­wendet die Unterwasserkameras, und das Verhalten der Fische in seinen faszinierenden Naturfilmen zu dokumentieren, u.a. in einer Filmreihe über die Geheimnisse der Meeresforellen.

„Ich bin selbst Angler und angele auf unterschiedliche Weise –mein großes Interesse und die Passion für den Angelsport schaffen meine Filme und Bücher.“ – ein Zitat von Niels Vestergaard, Forlaget Salar & Wide Open Outdoor Film.

Im Verlag Salar erscheinen Bücher, und Wide Open Outdoor Film produziert Filme über das Angeln.

Filme und Bücher sind in Sportgeschäften, die Angelartikel anbieten, in Webshops und natürlich bei allen Buch­händlern des Landes erhältlich.

Zoo in Odense

LH Camera lieferte im Jahre 2008 die komplette Video-, Beleuchtungs- und Kommunikationsausrüstung für die Taucher des Zoos in Odense.

Der Zoo erhielt einen Koffer mit Video-, Beleuchtungs- und Kommunikationsausrüstung. Diese Ausrüstung wird bei Ver­mittlungsaufgaben des Zoos in Odense zwischen Tauchern und Publikum eingesetzt.

Im Seekuh-Aquarium wurden zwei Großbildschirme angebracht, auf denen das Publikum Videoaufnahmen aus dem Becken verfolgen kann. Ein Mitarbeiter außerhalb des Aquariums kann mittels eines drahtlosen Headsets mit dem Taucher kommunizieren, dadurch wird es dem Publikum möglich, in Echtzeit die Tauchgänge mit den Seekühen und den anderen faszinierenden Tieren im Aquarium zu verfolgen.

LH Camera hat ebenfalls einen Monitor installiert und eine speziell konstruierte Videokamera geliefert, die eingesetzt wird, wenn die Tierpfleger die Piranhas füttern.

Bei den Pinguinen haben wir eine Video-Switchbox angebracht, mit deren Hilfe auch die Fütterung der Pinguine beobach­tet werden kann. Hier kann das Publikum auf einem Großbildschirm außerhalb des Pinguingeheges den engen Kontakt zwischen Pflegern und Tieren miterleben.

Nordsee Ozeanarium in Hirtshals

Anfang des Jahres 2008 hatte LH Camera das Vergnügen eines Besuches im Nordsee Ozeanarium in Hirtshals, bei dem wir unsere Unterwasserkamera präsentieren konnten. Das Ozeanarium verfügte bereits über Unterwasserkameras, wünsch­te aber eine bessere Qualität. Die Kameras werden bei Füttern der Fische im Ozeanarium durch Taucher genutzt. Wir sind natürlich stolz darauf, eine gute Qualitätskamera an einen Kunden liefern zu können, der Qualität in den Vorder­grund stellt.

Das Ozeanarium stellt eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit mit seinem 4.500 Mio. Liter umfassenden Meerwasser­bassin mit 2-3.000 Fischen, einschließlich der beiden Mondfische Anto und Andrea. Taucher füttern im Ozeanarium die Fische von Hand.

Unterwasserkamera für Rehabilitierungs-Maßnahmen

Eine Unterwasserkamera als Hilfsmittel bei Reha-Maßnahmen von Hunden John Thile Madsen von der Fa. Fyns Hunde­center hat sich – als einziges Trainingszentrum in Dänemark – darauf spezialisiert, Hunde zu trainieren, die sich Schäden in der Folge von Operationen, Verkehrsunfällen oder Fehlbildungen der Hüfte zugezogen haben.

Die meisten Hunde können schwimmen, aber die wenigsten schwimmen anfangs richtig. Das beinhaltet das Risiko, Be­we­gungsapparat und Kreislauf zu überlasten. Deshalb ist ein erfahrener Trainer notwendig, der den Hund im Wasser be­gleitet.

LH Camera konnte ein vollständiges Unterwasser-Videosystem für Fyns Hundecenter liefern. Wie immer untersuchten wir den aktuellen Fall genau und lieferten eine kundenspezifische Lösung. John Thile Madsen entschied sich für eine Lösung, bei der der Videooperateur mittels einer Videobrille die Aufnahmen im Großformat sieht.

Mit einer an einer Teleskopstange montierten Videokamera kann John jetzt den Hund im Bassin beobachten. Die Auf­nahmen werden auf einem Computer gespeichert.

Der Trainingsverlauf wird mit Hilfe der Unterwasserkamera auf einem Bildschirm überwacht, damit kann John sicher­stellen, dass der Hund ohne Risiko einer Überlastung optimal trainiert wird. Auch der Puls wird währen des Trainings kon­trolliert.